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Annette Hähnlein - Projekte
Die Zusammenarbeit mit befreundeten
Künstlern und Projekte mit Kindern sind Teil der aktuellen
Arbeit ausserhalb des Ateliers. Hier einige Beispiele:
Kunstprojekt in Arzberg 2010
Mosaik zur Erinnerung an die Porzellangeschichte in Arzberg
In Zusammenarbeit mit 7Jugendlichen enstand im Frühjahr/Sommer
2010 in Arzberg eine mit Mosaik verzierte Litfaßsäule.
Zusammen mit den Jugendlichen habe ich einen Entwurf entwickelt,
welchen wir in stundenlanger Fleißarbeit auf die Säule
übertragen haben. Die Säule erinnert an die Porzellangeschichte
der Stadt und steht vor dem Gebäude der ehemaligen Post, gegenüber
des Schuhmannfabrikareals in Arzberg. Die Fliessenscherben stammen
aus Restbeständen der ehemaligen Schumannfabrik in Schwarzenhammer,
aus der Porzellanfabrik in Schirnding haben wir fehlerhaftes Geschirr
erhalten.
Finanziert und gefördert wurde das Projekt
durch die Musikschule in Kooperation mit der Stadt Arzberg, der
Harry-Krippner-Stiftung, sowie der Brücken-Allianz Bayern-Boehmen
JOBACT
Die Projektfabrik Jobact
in Witten (für weitere Infos bitte googeln) verfolgt das
Konzept durch Theater Jugendliche Arbeitslose ohne Berufsausbildung
zu motivieren. Erstmals in Bayern fand das Projekt in Wunsiedel
statt. Gemeinsam mit dem Theaterpädogen Peter Hain wurde in
dem 10 Monate dauernden Projekt gemeinsam Inhalt und Umsetzung eines
Theaterstücks erarbeitet und schließlich auch auf der
Bühne gezeigt. Ich hatte die Aufgabe mit den Jugendlichen ein
Bühnenbild zu gestalten.
Die Premiere war am 28.5.2010
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Kunsttherapeutisches
Projekt mit straffällig gewordenen Jugendlichen
im „Gut Blumenthal bei Selb 2009
Ziel war eine gemeinsame Idee für ein Wandbild zu entwickeln und dieses dann auszuführen.
Das enstandene Bild befindet sich in der Schule der Einrichtung und stellt eine für die Jungs typische Szene dar.
Eisdiele in Wunsiedel 2009
Andrea Gava, der Betreiber der Eisdiele in Wunsiedel , hat sich ein neues Aussehen für den Eingangsbereich der Eisdiele im Stil der Illusionsmalerei gewünscht und so sind diese drei Bilder entstanden.
hier
die Seitenteile
600 Jahre Stadt Arzberg
Im ehemaligen Alfamarkt in der Egerstraße habe ich zusammen mit Jugendlichen der Stadt Arzberg anläßlich der 600-Jahr Feier im Jahr 2008 drei Schaufensterflächen gestaltet.In der Technik der Hinterglasmalerei haben wir Motive aus Geschichte und Gegenwart zur Stadt thematisiert. Lebendige und farbenfrohe Bilder blicken jetzt aus dem ehemalig trostlosen Gebäude die Passanten an.
Zaunlattenaktion
im “Spatzennest” Röslau 2007
Am 12. und 13. Mai wurde eine Familienmesse
in Röslau veranstaltet. Der Kindergarten Spatzennest
hat sich dazu eine Zaunlattenaktion einfallen lassen,
welcher anschließend auf dem Kindergartengelände angebracht
wurde. Meine Aufgabe war es, dem Zaun die Grundform zu geben, was
wir in tatkräftiger Gemeinschaftsarbeit von Eltern, Kindern
und Kindergartenteam gut bewältigen konnten. Auf der Messe
wurden die einzelnen Latten dann von Kindern farblich gestaltet.
Ein neuer Zaun mußte sein und dazu brachte ich die Bretter
in “Form“. Alle zusammen, das Kindergartenteam, die
Kinder, Eltern und Großeltern sägten und strichen. Schließlich,
auf der bärenstarken Familienmesse 2007, wurden die Latten
von vielen Besuchern, insbesondere Kindern, farbig gestaltet. Inzwischen
sind die Latten vollständig angebracht und erfreuen täglich
die Kindergartengänger.
Reliefschnitzen im Dezember 2007
Von
Freitagabend bis Sonntagnachmittag wurde fleißig geklopft
und geschliffen, am Ende wurden die enstandenen Arbeiten farbig
ausgestaltet.
Teilnehmerin im Prozess und mit ihrer fertigen Arbeit
2004-2006
Grenzüberschreitende Landesgartenschau
Marktredwitz/Eger
Auf der Landesgartenschau,
Abteilung Forst, in Marktredwitz waren folgende Arbeiten von mir
zu sehen:
Firstfigur an der Holzpyramide
In traditionellen Bauweisen tauchen Figuren und
Formen an den Fassaden, oder im Dachbereich, insbesondere am Firstbalken
auf. Diese dienten neben dem ästhetischen Aspekt zur Abwehr
von Unheil, Zauberei und bösen Geistern, sie galten als Glück-und
Segenbringer.
Speziell für die Abteilung Forst und Wald habe ich diese Figur
erarbeitet. Hinsichtlich der Thematik, welche die drei Bereiche
Forst, Bund Naturschutz, sowie Kirche auf der Kösseineinsel
vereinte, habe ich die Symbolik von Tier und Pflanze mit eingeflochten.
Als Bruno, der Bär in Erscheinung trat und die Aufregung groß
war, entschloß ich mich, ihm in Gedenken, einen Holzvetter,
passend zum Wald- und Forstareal, auszuarbeiten. Zur selben Zeit
fand auch die Fußball-WM stattf und das entscheidende Spiel
Deutschland-Italien zog alle in seinen Bann, da, leider, wurde Bruno
nach langer Suche gefunden und schließlich auf deutscher Seite
erlegt.
Der Bär ist los!
Bruno, Fan der italienischen Nationalmannschaft,
wollte die Italiener bei der Fußball-WM unterstützen
und machte sich mit seinem Fußball über die Alpen auf
den Weg.
Lehmspieldorf Makunaima
Im August war ich einige Zeit
in Berlin, um meine Arbeiten für das dortige Lehmdorf im Britzer
Garten (mehr dazu unter www.interglotz.de)
fertig zu stellen und zu installieren. Zusammen mit Kindern wird
dort während der Ferienzeit jedes Jahr eine spielerische Bauidee
verwirklicht und dieses Jahr war das Thema die Arche Noah. Meine
Aufgabe war es, für Ein-und Ausgänge, sowie für den
Innenraum 6 Reliefe aus Holz anzufertigen. Diese wurden dann zusammen
mit Kindern bemalt.
Arche
Gesamt - Archeeingang mit Noah und seiner Frau
und (unten) Annette mit fleißigen
Helfern - Archeausgang mit Tierszenen
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Hoffnung“- ein interkulturelles
Kunstprojekt der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen 2006
An drei Wochenenden haben wir, zusammen mit deutschen und tschechischen
Jugendlichen, Skulpturen und Figuren zum Thema „Hoffnung“
aus drei, für die Region typischen Materialien, Holz, Stein
und Metall, erarbeitet.
Wir, das sind der Steinbildhauer Albrecht Volk aus Hallstatt,
der Metallschrottkünstler Ingo Siegismund aus Bamberg und
ich, für den Bereich Holz.
Die Arbeiten waren in einer Ausstellung im Künstlerhaus Schirnding
zu sehen und wurden danach entlang dem Kösseine-Röslau-Eger-Radweg
von Marktredwitz nach Eger aufgestellt. Der Radweg entstand im
Rahmen der grenzüberschreitenden Landesgartenschau Marktredwitz/Eger
2006.
Am Samstag, 25. März, begann ab
9 Uhr der eigentliche Workshop. Er setzte sich am Sonntag, 26.
März, ab 9 Uhr sowie am Freitag, 31. März, ab 14 Uhr,
bis Sonntag, 2. April, 15 Uhr, sowie vom Freitag, 7. April, bis
Sonntag, 9. April, fort.
Röslau - Grundschule
'Der Dragosaurus'
Ein Schulprojekt zur Wandgestaltung der Grund-und Hauptschule Röslau
2001.
Von der ersten bis zur neunten Klasse halfen alle Schüler der
Schule mit, den 25m langen Dragosaurus an den bis dahin weißgetünchten
Pausenunterstand zu malen. Die Vorgabe der malerischen Grundform
ermöglichte jedem Schüler die individuelle Gestaltung
„seiner“ Fläche und machte allen Riesenspaß.
Wandbild “200 Jahre Luisenburg” in Wunsiedel
Im Jahr 2005 feierte die Stadt Wunsiedel das Jubiläum der
Königin Luise von Preussen. Ihr Besuch jährte sich zum
200. Mal und damals wurde ihr zu Ehren die Luxburg , in die heutige
Luisenburg umbenannt. Die Luisenburg ist eine einzigartige Freiluftbühne
mit angrenzendem Felsenlabyrinth, dem ersten von Bürgern
errichteten Landschaftsgartens Europas.
Beides ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt.
Die Idee des in Wunsiedel geborenen Künstlers Rainer Warzecha
zu diesem Anlaß ein Wandbild als Werbeträger zu schaffen,
wurde seitens der Stadt mit Interesse aufgenommen. Er ermunterete
mich dazu ebenfalls einen Ausführungsentwurf zu machen. Nachdem
feststand, dass mein Entwurf Grundlage des Wandbilds werden sollte,
gingen wir gemeinsam mit der Stadt auf Sponsorensuche und es gelang
es uns, ansässige Firmen und Banken, private Geschäftsleute
und Bürger der Stadt zu begeistern.
Dank der breiten Unterstützung
in der Bevölkerung konnte das Vorhaben 2004 verwirklicht werden.
Mit Pinsel und Kompressor machten wir uns an die Arbeit, wobei wir
immer wieder Änderungen unserer Vorlage vornahmen und aktuelle
Geschehnisse, wie z.B. den Beginn der Fußball-EM, oder Gesichter
vorbeilaufender Passanten mit einflochten. In dem von mir angelegten
Entwurf war mir wichtig, zwischen dem historischen und dem heutigen
Wunsiedel einen Bezug herzustellen und so haben nahezu alle dargestellten
Personen ein “echtes” Vorbild.
Innerhalb von gut 20 Tagen hatten wir das Bild mit einer Fläche
von ca. 140m2 fertig gestellt und neben der Herausforderung hat
es eine Menge Spaß gemacht.
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